Termine

Proben:

  • Die Theaterkids proben jeden Mittwoch von 18 Uhr bis 19.30 Uhr
  • Das Jugendtheater probt mittwochs von 19.30 Uhr bis 22 Uhr

Vorstellungen:

Das Jugendtheater mit
"Besuch der alten Dame"
am
17. und 18.2. im Studienseminar &
24. und 25.2. im Studienseminar
Veranstaltungen

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Biographie

Biographie

Entwicklung:

Auch in Zukunft ist das Neuburger Volkstheater e.V. bestrebt, niveauvolles Theater zu zeigen, womit es nicht nur seine Zuschauer erfreuen und beeindrucken will, sondern auch positiv in der Erinnerung der künftigen Veranstalter verankert sein soll. Der Verein verfügt, Dank der Unterstützung der Stadt Neuburg a. d. Donau, über einen großen Probenraum und über Räume, in denen Kulissen, Requisiten, Kostüme und Technik untergebracht werden können. Auch in diesen Bereichen wird angestrebt, aus Gründen der Kostenersparnis allmählich unabhängig von Verleihfirmen zu werden. Beim „Tag der offenen Tür" im Jahre 2003 konnten sich zahlreiche Besucher davon überzeugen, dass sich alle finanziellen Investitionen der öffentlichen Hand, der Gönner und des Vereins in diesem Bereich gelohnt haben und sorgfältig damit umgegangen wird.

 

Geschichte der Neuburger Amateurtheater:

Entnommen aus Aufzeichnungen von Heinrich Feyerlein, Konservator des Historischen Verein Neuburg a. d. Donau e. V. und ergänzt von Sigi Habermeyer, 1. Vorsitzender des Neuburger Volkstheater e. V.

In der alten Residenzstadt Neuburg a. d. Donau hat vom Bürgertum getragenes Amateurtheater eine lange Tradition. Mit seinen Anfängen reicht es gut dreihundert Jahre zurück. Allerdings gab es damals nur gelegentliche Aufführungen und sie waren stark religiös-konfessionell geprägt. In gleiche Richtung zielen die „lebenden Bilder", mit denen die alljährlichen Karfreitagsprozessionen bereichert wurden. Vereinstheater im heutigen Sinn kam nach 1815 im Anschluss an Herzogin Amalies Hoftheater zustande, dem ein nur zehnjähriger Bestand im Neuburger Schloss beschieden war. Fortan spielten „Eintracht" und die „Gesellschaft Harmonie" im Kongregationssaal, ziemlich regelmäßig und mit Schwergewicht auf Lustspielen. Also zum Vergnügen für sich und andere. Typisch war darum auch der jeweils nachfolgende Tanzabend. Während der Blütezeit in den 1830er Jahren konnte man sich sogar an Opern wagen.

Später bot bisweilen der „Liederkranz" musikalisches Theater. Dem populären Sprechstück widmete sich der „Katholische Gesellenverein" im eigenen Haus. Die meiste Spielpraxis hatten aber die „Donautaler", die bereits 1921 unter der Leitung von Willi Noll das Volksstück „Der Tiroler Franzl" mit großem Erfolg im Aßmann-Saal aufführten. Später trat dieser Verein, zusammen mit seinen Trachtengruppen, im Kolpinghaus Neuburg a. d. Donau bei Heimatabenden mit Theaterstücken auf.

Nach dem zweiten Weltkrieg machten für einige Zeit „Die Statisten", eine Gruppe junger Leute von sich reden. In jüngster Zeit sind „Gassenspieler", das "Neuburger Werkstatttheater", die "Woazenbuam" und eine „Spielgruppe des Descartes-Gymnasium" aufgetreten. Von einigen Mitgliedern der Theatergruppe der „Donautaler" wurde am 5. 6. 1981 das „Neuburger Volkstheater e.V." gegründet, das sich in den vergangenen 24 Jahren einen guten Namen im Bereich der bayrischen Amateurtheater erworben hat. Insbesondere durch die seit 1988 alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Neuburger Schlossfest stattfindenden Freilichtaufführungen des „Bayrischen Jedermann" auf dem Karlsplatz vor der Neuburger Hofkirche, wurde dieses reine Amateurtheater über die Region hinaus bekannt. Zu dieser Freilichtaufführung kommen alle zwei Jahre rund 5000 Besucher nach Neuburg a. d. Donau. Ständige Spielstätte dieses Vereins ist das Stadttheater in der Neuburger Altstadt. Dort werden regelmäßig im Frühjahr Dialekt- und Volksstücke bayrischer Autoren aufgeführt.